Praxis für Kieferorthopädie

Kleekamp 12    22339 Hamburg    (040) 59 07 60

Frühbehandlung

Eine kieferorthopädische Frühbehandlung hat zum Ziel gebissschädigende Angewohnheiten sowie früh auftretenden Zahn- und Kieferfehlstellungen zu vermeiden oder zu beseitigen. Dies erfolgt mit einfachen herausnehmbaren Zahnspangen.

In der Regel erfolgt eine kieferorthopädische Frühbehandlung zwischen dem 4. und dem 9. Lebensjahr. Nur selten ist es erforderlich vorher eine Behandlung zu beginnen. Zu dieser Ausnahme gehört beispielsweise die Behandlung von Gesichtsspalten.

Unter gebissschädigenden Angewohnheiten (Habits) versteht man beispielsweise das Lutschen (Daumen, Schnuller), Wangenbeißen und –saugen und Lippensaugen, -pressen, -beißen. All diesen Habits ist gemeinsam, dass sie sich sowohl auf die Zahnstellung, als auch auf die Entwicklung von Ober- und Unterkiefer sowie deren Lagebeziehung auswirken können.

Zu den früh auftretenden und zu behandelnden Zahn- und Kieferfehlstellungen zählt man den Kreuzbiss und den umgekehrten Überbiss (Mesialbiss), bei dem die Zähne des Unterkiefers über die des Oberkiefers greifen. Auch ein ausgeprägter frontaler Überbiss (Distalbiss), sowie ein starker Platzmangel, der häufig durch frühzeitigen Milchzahnverlust hervorgerufen wird, sollten möglichst früh kieferorthopädisch behandelt werden um einer späteren aufwendigen Behandlung vorzubeugen oder diese zu vereinfachen und zu verkürzen.



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